Montag, 14. April 2014

Das Eierfest



Nachdem die Mär der unheilvollen Eier schon vor einiger Zeit aufgedeckt wurde und inzwischen jeder weiss, dass die kleinen, ovalen Dinger keine Gefahr für Leib und Leben in Form eines unnatürlich aufgeblähten Cholesterinspiegels darstellen, können wir Ostern wieder in vollen Zügen geniessen. Ob 3-Minuten-, Spiegel- oder Rühreier. Ob hartgekocht oder innen noch weich. Ob auf Toast oder im Salat. Eier sind an Ostern ein Muss!

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Wer über die Ostertage nicht wenigsten zwei oder drei hartgekochte und schön bemalte Eier im Haus hat, der hat einfach nicht gelebt! Man muss sie gar nicht unbedingt essen. Jedenfalls nicht alle auf einmal. Es reicht, wenn sie auf dem Sideboard oder dem Brunch-Tisch schön aussehen. Als Kind habe ich mich immer auf das Eiermalen gefreut. Nicht, weil ich sie essen wollte - ich ekle mich noch heute vor dem Eiweiss-, sondern weil ich es so toll fand, sie zu verzieren. Wir haben noch ganz old School mit Kräutern aus dem Garten und Zwiebelschalen Eier gefärbt. Die heutigen Kids machen sich mit Airbrush-Pistolen an den Dingern zu schaffen oder kleben Eier-Tattoos drauf. Man muss eben mit der Zeit gehen. Das weiss auch der Osterhase.


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Es lohnt sich auf jeden Fall, ins Eierverzieren ein bisschen Quality-Time mit seinen Kindern zu investieren, auch wenn Sie nach den Feiertagen noch drei Wochen lang Eiersandwiches essen müssen. Etwas Opferbereitschaft kann man bei einer so schönen Tradition schliesslich erwarten. Also ran an die Eier, Pinsel spitzen und malen, was die Eierschale aushält!



Die Gelehrten und die Pfaffen
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen -
wohl die Henne, wohl das Ei!
Wäre das so schwer zu lösen -
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen -
darum hat´s  der Has` gebracht!

Eduard Mörike, 1804-1875


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Sonntag, 6. April 2014

Charming Shops



Eva Campriani - Vintage Style der Extraklasse

Stoffe und alte Möbel haben es ihr angetan. Stilmix ist ihr Credo und aus einem alten Salontisch im Handumdrehen ein Einzelstück im Vintage Style zu zaubern, dass schafft sie mit links. Eva Campriani hat das Talent, aus ungewöhnlichen Flohmarktfunden absolute Hingucker fürs Wohnzimmer zu erschaffen. Aus scheinbar unansehnlichen Möbeln werden Einzelstücke mit Charme und Esprit. Manchmal reicht eine neue Tischplatte oder ein frecher Stoffbezug. Oft ergeben sich aber auch clever durchdachte Neukreationen wie zum Beispiel modern anmutende Bücherregale in die antike, gedrechselte Füsse von Stehlampen integriert wurden. Eva hat ein Auge für schöne Formen und edle Materialen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese beiden zusammen zu führen.


 Um ein antikes Empire-Sofa mit einem „Leo Print“-Stoff zu beziehen, braucht es schon ein bisschen Mut. Den hat Eva Campriani, und ihre Möbel sehen umwerfend aus. Ihre Liebe zu Stoffen zieht sich durch das ganze Geschäft im Zürcher Seefeld. Es gibt ganz viele Kissen, Hocker mit Python-Print, aber auch 60er Jahre Sofas, die Eva mit modernen Punktestoffen bezogen hat. Mit ihren Kreationen möchte sie der Gleichförmigkeit der heutigen Einrichtungen entgegenwirken. Die Unikate aus ihrer Werkstatt passen genau so gut in ein minimalistisches Interieur wie in eine Einrichtung, die sich dem eklektischen Stilmix verschrieben hat. 

Eva Campriani

Neben Vintage-Möbeln gibt es bei Eva Campriani auch Replikate aus vergangenen Zeiten, die der Kunde mit Stoffen seiner Wahl beziehen lassen kann, sowie Eigenkreationen, die je nach Geschmack und Ansprüchen auf Mass hergestellt werden. Selbstverständlich kommen auch die Wohnaccessoires in Evas Geschäft nicht zu kurz. Ob ein freches Schweinchen, farbenfrohes Geschirr, Glasvasen mit animalischen Extras – es gibt viel zu sehen und zu schmunzeln sowieso. Und wer zu Hause noch kein Kissen auf dem Sofa hat, der sollte ganz schnell bei Eva Campriani vorbei schauen. Sie hat ganz viele davon und zwar in den verschiedensten Stoffvariationen. Hier ist zu sagen: Ein bisschen Python geht immer!

Eva Campriani, Seefeldstrasse 116, 8008 Zürich, www.evacampriani.ch