Sonntag, 23. September 2018

Schmuckstücke

Ich gebe es zu! Ich bin eine Jäger- und Sammlerin. Schöne Dinge fallen mir einfach auf und einige davon möchte ich dann naturgemäss mit nach hause nehmen. Das gilt für alles, was mit Wohnen zu tun hat, aber auch für Modeschmuck. Ich liebe Statement-Ketten. Ich finde grosse Ohhringe toll. Ich mag breite Armbänder. Jedes Teil in meiner Sammlung hat eine Geschichte. Jedes ist mir ans Herz gewachsen. Wenn ich den Schmuck trage, dann wähle ich die Stücke so aus, dass sie zu meinem Outfit passen und meiner jeweiligen Stimmung entsprechen. Manchmal dauert es länger, den richtigen Schmuck auszusuchen, als das richtige Outfit. Schön verrückt, nicht wahr? Meine Vorliebe für auffälligen Schmuck hat übrigens schon manch schöne Begegnung und so einige interessante Konversationen hervorgebracht. Doch nicht jedem gefällt, was ich mir um den Hals hänge. "Ich finde es toll, dass du so viel Mut hast, sowas zu tragen." höre ich ab und zu. Papperlapapp! Mit Mut hat das nichts zu tun. Vielmehr mit wissen, wer man selbst ist und dazu zu stehen. Wenn mir danach ist, hänge ich mir eine Halskette mit einem baumelnden, feuerroten Stuhl um und finde es wunderbar.  

Hängeohrringe finden ihren idealen Platz auf diesen extra
für Schmuck hergestellten "Zweigen".

Aber ich schweife ab. Wir sind ja kürzlich umgezogen - und ich habe eingesehen, dass man sich auch mal von ein paar Stücken trennen muss. Ich habe wirklich viel Schmuck in Brockenhäusern abgegeben. Da war ich direkt ein bisschen stolz auf mich. Und etwas wegzugeben hat den wunderbaren Nebeneffekt, dass gleichzeitig Raum für Neues geschaffen wird. Was für eine Freude! Aber darum geht es heute gar nicht. Ich möchte Euch zeigen, auf wie viele Arten man Schmuck zuhause aufbewahren kann. Ich persönlich möchte alles sehen können, deshalb bewahre ich den Schmuck nicht in Schubladen auf, sondern nutze ihn als Teil meines Deko-Konzeptes im Schlaf- und Badezimmer. Das funktioniert nicht nur in jedem Zuhause, sondern auch mit weniger Schmuck. Wichtig ist doch nur, dass man liebt, was man hat und das darf man auch herzeigen.


Steckerohrringe machen sich in einem Bilderrahmen gut, in den man
vorher anstatt eines Fotos ein Stück dünne Pappe eingepasst hat.

Der Garderobenständer. Viel Platz für verrücktes Zeug!

Alte Schneiderbüsten. Auf ihnen kommen die Halsketten optimal zur
Geltung an man hat einen guten Überblick.

Noch mehr Büsten vom Flohmarkt . Sie sind der ideale "Kettenhalter"!

Diese Büste aus Draht bewahrt ein paar meiner vintage Ketten auf.

Meine Armbänder habe ich auf einen Mini-Tablett aufgehäuft.
Sieht sehr Schatztruhen-mässig aus, oder?
Im Badezimmer hängt diese vintage Garderobe. Der perfekte
Ort, um ein paar Ketten zu drapieren.



Alle Fotos Copyright by Landhaus Diva



Samstag, 15. September 2018

Pimp my Mixer


Fast jeder Haushalt hat einen. Es gibt sie in vielen Farben und Formen. Der Mixer. Bei uns hat den Mixer mein Partner mit in die "Ehe" gebracht. Mir war er einfach zu rot. Wenn Gäste kamen musste er in den Küchenschrank verschwinden. Und dann kam der Tag an dem meinem Geliebten die Hutschnur hoch ging. Er meinte, wenn ich die Farbe so hässlich fände, dann können ich das ja ändern. Er packte den Mixer, stellt ihn auf meinen Arbeitstisch im Atelier und erklärte: Du bist Künstlerin. Mach was draus! Gesagt getan. Herausgekommen ist eine verrückte Collage zum Thema Vielfalt und Humor. Mixen ist bei uns jetzt noch vervielfältigernd...








Alle Fotos Copyright by Landhaus Diva.

Montag, 10. September 2018

Was gibt es Neues?

Was war denn die letzte Woche so alles los bei der Landhaus Diva?  Nun, es gab immer wieder neue Schönheiten und Stillleben zu entdecken in unserem neuen Zuhause. Und am Weekend haben dann unsere Freunde das erste Mal vorbei geschaut. Ich bin ja Perfektionistin wenn es um Einrichtungen geht. So auch bei mir daheim und deshalb wuselte ich vergangene Woche ziemlich viel herum. Ich arrangierte dieses neu, stellte jenes um. Nun ist aber alles vorzeigbar eingerichtet und ich glaube, es hat  unseren Freunden ganz gut gefallen. Ich habe jedenfalls nichts Gegenteiliges gehört. Wir verbrachten einen ausgelassenen Nachmittag im schönsten Sonnenschein und bei Musik und Gesang. Besser geht es nicht!

Süssigkeiten Büffet für den Open House Nachmittag mit unseren Freunden.

Auch ein paar Komplimente zur Einrichtung bekamen wir von unseren neuen Nachbarn, die wir am Sonntag zu einem Willkommens-Apéro eingeladen hatten. Auch das war ein wunderbarer Anlass, der allen die Gelegenheit gab, sich gegenseitig zu beschnuppern und Freundschaft zu schliessen. Wir finden es wichtig, dass man sich in der gleichen Strasse ein bisschen kennt. Auch damit alle wissen, dass man bei uns ungeniert klingeln darf, wenn man mal ein Ei oder ein offenes Ohr braucht. Und so haben wir ein perfektes Weekend mit lieben Menschen verbracht und nun geht es frohen Mutes in die neue Woche!


Vögelchen und Blumenfrau auf meinem Nachttisch.


Ansammlung von Kuriositäten auf einer Vitrine. Der Vogel ist übrigens
ein Nussknacker. :-)

Salziges Büffet für unsere Nachbarn.

Kleines Küchenstillleben mit Dalien.

Und noch ein Stillleben mit Beeren und Bild.

In meinem Atelier: Abstrakte Bild von mir mit einer Ansammlung
 spannender Dinge .

Kachelofensitzplatz mit einem Kissen von Sonja Rieser www.sonjarieser.ch.

Blick vom Wohnzimmer in den Atelier-Teil.

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Samstag, 25. August 2018

Der Flohmarkt mit dem gewissen Etwas!

Der bezaubernde Kurort Bad Zurzach im Kanton Aargau wartete dieses Wochenende mit einem Floh- und Antikmarkt auf, der jedem Raritätenjäger das Herz aufgehen liess. Mir war gleich klar: Da darf die Landhaus Diva nicht fehlen! Und ich wurde nicht enttäuscht. An den zahlreichen Marktständen in der Altstadt gab es viel zu sehen, zu bestaunen und zu bewundern. Anfassen durfte man natürlich auch das eine oder andere Lieblingsstück. Sonst macht es ja keinen Spass! Die Händler in Bad Zurzach wussten das und liessen die Gäste mit einem Lächeln und einer guten Portion Humor gewähren. Auf jeden Fall kamen Liebhaberinnen des Shabby-Style, Bewunderer des Vintage-Looks und Antiquitätensammler im kleinen Stätdchen mit der heissen Thermalquelle voll auf ihre Kosten. Eine grosse Auswahl an Objekten, Alltagsgegenständen und Kuriositäten aus vielen Epochen warteten an den Verkaufsständen auf Bewunderer, Sammler und natürlich Käufer. 


Farbenfrohe Tassen warten auf ein neues Zuhause.


Aufgelockert wurde das fröhliche Marktgetümmel durch Drehorgelmusik, die aus allen Gassen tönte, denn neben dem Markt fand noch das 30. Drehorgeltreffen in Bad Zurzach statt. Antike Drehorgeln säumten die Strassen der hinreissenden Altstadt mit ihren mannigfaltigen Restaurant-Schildern und Wandmalereien. Ein zusätzlicher Hingucker waren die  Drehorgel-Spielerinnen und -Spieler, die in Gewändern der jeweiligen Drehorgel-Ära gekleidet waren. Eine Gruppe gab es sogar, die ihrer Orgel eine kleines Orchester inklusive Sänger beiseite stellten. Und so wurde beim Lied "Man muss die Frauen nicht verstehen, man muss sie nur lieben" heftig vom Publikum mitgesungen und mitgeschunkelt. Wer könnte es ihnen auf auch verübeln. Ein Flohmarkt also mit dem gewissen Etwas! Die perfekte Kombination aus nostalgischer Musik, schönen Dingen und lieben Menschen.

Ein Püppchen in Ehren kann niemand verwehren.

Das grosse Jesulein!

"Man muss die Frauen nicht verstehen, man muss sie nur lieben!" LaLaLa...

Germany's Antique Top Models.

Klassiker für die Landhausküche.

Alles, was das Shabby Herz begehrt!

Mädchenträume

Eine 300 Jahre alte  Hochzeitshaube aus dem Elsass und zwei Abendtäschchen
aus den wilden 20er Jahren. 

Wunderbar behutete Damen lauschen der Orgelmusik
Broschen, Broschen, Broschen!

Die Altstadt von Bad Zurzach.

Drehorgelspieler in schönster Montur.

Alle Fotos Copyright by Landhaus Diva.



Sonntag, 19. August 2018

Draussen im Garten

Was gibt es schöneres, als im Sommer so oft wie möglich draussen zu sein? Ganz gleich, ob Sie einen Garten, eine Terrasse oder einen Balkon besitzen - im Freien zu sein macht Freude! Und das gilt für Outdoor-Bereiche in jeder Grösse. Heimelige Möbel, ein paar Pflanzen, sommerliche Accessoires und frisch gepflückte Blumen machen aus jedem Küchenbalkon ein Open-Air-Paradies! 

Der Feigenbaum wächst auf meinem Balkon und schafft ein super mediterranes Flair.

Vintage Gartenmöbel und Blumen machen aus diesem
lauschigen Plätzchen eine Wohlfühloase.

Ein paar alte Gartenelemente und eine Basilikumpflanze. Mehr
braucht es nicht, um ein bisschen Italianita auf den Balkon zu zaubern.

Kissen schaffen auf dieser Veranda Gemütlichkeit und laden
zum Verweilen ein.

Der Küchengarten. Wer Platz hat, sollte auf keinen Fall darauf verzichten!

Frühstück in der Laube mit wunderbarer Aussicht.

Im Garten finden antike Wasserkannen und assortierte Pflanzen
ein Plätzchen auf einem alten Servierboy. Shabby Chic at its best!
 
Ein paar Geranien und ein alter Schaukelstuhl verleihen
dieser Veranda den gemütlichen Touch.

Klein aber oho! Der Mini-Balkon meiner Mutter ist mit seinen weissen
Rattanmöbeln und den Grünpflanzen der perfekt Ort für den Nachmittagskaffe.

Auf meinem Balkon geben frisch geschnittene Rosen den Rosa-Ton an.

Ein Platz zum Träumen! Zwei Deckchairs mit Aussicht in meinem Garten.

Alle Fotos Copyright by Landhaus Diva.



Sonntag, 12. August 2018

Tropical Tischdeko aus dem Supermarkt

Ich war kürzlich Lebensmittel einkaufen. Ich liebe es zu kochen und geniesse gutes Essen, aber die Zutaten dafür einzukaufen erachte ich als extrem mühsam. Dafür gibt es viele Gründe; zu viele Menschen im Laden, ich finde die von mir benötigten Artikel nicht oder es gibt einfach zuviel Auswahl. Wie viele Sorten Risotto braucht der Mensch eigentlich? Welche soll ich denn jetzt nehmen? Grauenhaft! Deshalb bin ich immer froh, wenn mein Blick auf andere, einfach zu entscheidende Dinge fällt. Zum Beispiel ein schönes Tischtuch. So geschehen diese Woche. Das tropisch angehauchte Muster dieses Outdoor-Tischtuchs war einfach unübersehbar! Eigentlich finde ich Wachstücher eher uncool, obwohl sie natürlich sehr praktisch sind. Doch dieses Modell ist in seiner Buntheit einfach unschlagbar und passt gut in den tropisch heissen Sommer, den wir gerade erleben. So sagte ich mir: Man muss auch einmal neue Wege gehen und sich in unbekanntes Wachstuch-Wasser begeben. Ich bereue meine Entscheidung nicht. Zusammen mit der passenden Tischdeko ist aus dem profanen Wachstuch ein Sommerknaller geworden! 


Wachstuch, Kerzen und Servietten von www.coop.ch

Besteck von www.maisonsdumonde.ch. Die Gläser
sind vom Flohmarkt, die Holunderzweige aus dem Garten.


Montag, 6. August 2018

Mann kann nie genug Schneidebrettchen haben...


...oder duftende Gartenrosen oder das eine oder andere Lämmchen zur Dekoration. 

 


Die sind nämlich nicht nur für allerlei Küchenschneidereien sehr nützlich. Sie dienen gleichzeitig als dekorative Unterlagen für so manches Ensemble. Einige davon sind zweckmässig, andere einfach nur schön. Sehr alte Brettchen, die man auf dem Flohmarkt findet, man aber nicht mehr in der Küche nutzen möchte, eignen sich besonders gut als Basis für kleine Stillleben.